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Gedenkstein im tschechischen Ležáky, der Ort wurde 1942 von der SS zerstört.In diesem Jahr jährt sich zum 70. Mal die Zerstörung der Gemeinden Lidice und Ležáky. Dazu finden am 10. Juni in Lidice und am 24. Juni in Ležáky Gedenkveranstaltungen statt. Auf dem Prager Václavské náměstí (Wenzelsplatz) wurde bereits diesen Sonntag eine Ausstellung über das Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor für Böhmen und Mähren und Chef des Reichssicherheitshauptamtes, Reinhard Heydrich, eröffnet. Heydrich wurde am 27. Mai 1942 durch tschechische Fallschirmspringer bei einem Attentat tödlich verletzt. Das Attentat war Auslöser für eine Bestrafungsaktion im sogenannten Protektorat. Mehrere tausend Menschen wurden verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Die willkürlich ausgesuchten Orte Lidice und Ležaky wurden dem Erdboden gleichgemacht, alle männlichen Einwohner erschossen und Frauen und Kinder in Konzentrationslager deportiert.

Wohnungen statt Heime03. Mai 2012: Pressemitteilung des NAMF - Netzwerk Asyl, Migration und Flucht

Für dezentrales Wohnen von Flüchtlingen in Dresden!

Am 3. Mai protestierten 70 Aktivist_innen zeitgleich zur Stadtratssitzung gegen die Wohnheime für Asylsuchende in Dresden. Anlass gab das neu gebaute Heim auf der Großenhainer Str. Im Anschluss bewegte sich die von dem jungen Netzwerk NAMF (Netzwerk für Asyl, Migration und Flüchtlinge) angemeldete Demonstration über die Alaunstraße zum Alaunpark. Dort wurden die Forderungen nach menschenwürdigem Wohnen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

miß-trauenGemeinsame Pressemitteilung von AKuBiZ e.V. / Amadeu Antonio Stiftung / BAGD / BAGKR

Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Dresden hat nach heutiger Verhandlung die Extremismusklausel des Bundes in Gänze für rechtswidrig erklärt. Geklagt hatte das Alternative Kultur- und Bildungszentrum (AKuBiZ e.V.) aus Pirna.

Steffen Richter, Vorsitzender des AKuBiZ e.V.: „Bei aller Freude über das Urteil, so ist es traurig, dass wir es überhaupt erstreiten mussten. Die Extremismusklausel ist eine aktive Behinderung der wichtigen Arbeit gegen Rechts vor Ort. Die Auffassung des Gerichts bestätigt, dass Demokratiearbeit nicht mit Misstrauen begegnet werden darf.“

Am 15. April 2012 versammelten sich über 700 Menschen, um der (Selbst)Befreiung des Konzentrationslager Buchenwald zu gedenken.Im Jahr 1958 schreib der Autor Bruno Apitz einen Roman, der bald darauf große Bekanntheit erlangte und in über 30 Sprachen übersetzt wurde. "Nackt unter Wölfen" behandelt auch die Selbstbefreiung der Gefangenen des Konzentrationslagers Buchenwald.

Dieser gedachten am 15. April 2012 über 700 Menschen auf dem Gelände der heutigen Gedenkstätte. Die Selbstbefreiung am 11. April 1945 war vor allem deshalb möglich, weil Alliierte Truppen heran nahten. Das KZ Buchenwald war im Sommer 1937 auf dem Ettersberg bei Weimar eingerichtet wurden. Die Nazis ermordeten dort rund 56 000 Häftlinge.

miß-trauenAm Mittwoch, 25. April 2012, wird am Verwaltungsgericht Dresden unsere Klage gegen die bundesweite Extremismusklausel verhandelt. Verhandlungsbeginn ist 13.00 Uhr. Die Verhandlung wird öffentlich sein. Unsere Klagebründung und weitere Infos findet ihr hier. Am Abend zuvor findet in der "Scheune" in Dresden eine Podiumsveranstaltung mit dem Thema "extrem_is_mus - Eine Auseinandersetzung mit der Extremismusklausel" statt. Auf dem Podium wird auch ein Verteter unseres Vereins sitzen.

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